Home      English
 

 


Das Ernst Krenek Institut bewahrt und erforscht Kreneks umfangreiches Werk, um es der Wissenschaft und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei stehen die Aufarbeitung seines Nachlasses sowie die Beratung von Künstlern und Vernetzung mit Wissenschaftern im Mittelpunkt. Das Ernst Krenek Institut ist Anlaufstelle für Veranstalter, Musiker und Krenek-Forscher und fungiert als Leihgeber für Krenek-Exponate.

Krenek war nicht nur Komponist, sondern ein überaus vielseitiger Künstler. Das lässt sich auch anhand seines Nachlasses beleuchten und dokumentieren, dessen größten Teil seine Witwe Gladys N. Krenek in die Ernst Krenek Privatstiftung eingebracht hat.

1997 gründete eine Gruppe von Musikern und Musikwissenschaftern einen Verein mit dem Ziel, das Bewusstsein für Ernst Kreneks großes Vermächtnis zu stärken. Das Ernst Krenek Institut wurde am 12. Jänner 1998 durch einen Festakt im Wiener Musikverein der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit seiner Gründung veranstaltet das Institut Workshops und Symposien, unterstützte Forschungspublikationen und Werk-Editionen. Und gestaltet Ausstellungen, um Kreneks künstlerisches Erbe zu verbreiten.

Im Jahr 2000, anlässlich des 100. Geburtstages von Ernst Krenek, konzipierte das Ernst Krenek Institut mit der Wiener Stadt- und Landesbibliothek die Wanderausstellung „Ernst Krenek zum 100. Geburtstag, Zeitgenosse des 20. Jahrhunderts“, die unter anderem in Wien, Innsbruck, Dresden, London, Ontario, Los Angeles und San Diego Station machte. Im Sommer 2008 ist sie im Rahmen der Bregenzer Festspiele zu sehen, die dem Komponisten einen Schwerpunkt gewidmet haben.

2004 wurde von Gladys N. Krenek, der Witwe des Komponisten,  mit Unterstützung des Bundes und des Landes Niederösterreich die Ernst Krenek Privatstiftung in Krems ins Leben gerufen. Mit der Stiftungsgründung kam es auch zu einer Zusammenführung von Kreneks Vermächtnis: Gladys N. Krenek brachte den bis dahin in den USA befindlichen Teil des Nachlasses in die Stiftung ein. Die Räumlichkeiten der Stiftung in Krems-Stein wurden am 12. September 2004  mit einem Festkonzert eröffnet.

Seit Anfang 2007 sind an die 75% der Krenek-Autographe im Archiv des Institutes digital erfasst. Unter den über 25.000 Seiten finden sich auch die Autographe der beiden Opern Karl V. und Jonny spielt auf sowie mehr als 80 Aquarelle. Der Sammlungsbestand stammt aus Kreneks Nachlass und wurde aus Leihgaben von Verlagen und Privatpersonen eingebracht.

Die Stiftung finanziert sich über die Unterstützung von Gladys N. Krenek, des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, des Landes Niederösterreich und des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.