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In ihrer langen Geschichte kam es immer wieder zu ungewöhnlichen Nutzungen von Kirche und Kloster. In der Zeit der Reformation (16. Jh.) fanden die Gebäude als Salzdepot  Verwendung. Nach der Klosteraufhebung und Profanisierung der Kirche 1796 wurde die Kircheneinrichtung entfernt. 1850 richtete die Steiner Tabakfabrik hier ein Tabakwarenlager ein. Das Langhaus diente später als Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Stein. Ab 1951 wurde der wiederhergestellte Kirchenbau als Raum für kunst- und kulturgeschichtliche Sonderausstellungen genutzt. Ab 1992 fanden in der Minoritenkirche Ausstellungen der Kunsthalle Krems, aber auch Musikprojekte und klassische Konzerte statt. Der Großteil der Räumlichkeiten des Klosters war bis zuletzt in Form von Wohnungen und Vereinslokalen vermietet.

Mit der Übernahme des Kirchenraumes in die NÖ Festival Ges.m.b.H (2002) und der anschließend erfolgten umfassenden Außen- und Innenrenovierung (bis 2004) wurden die Möglichkeiten der künstlerischen Programmgestaltung entscheidend erweitert.

Das Konzept des Klangraum Krems Minoritenkirche beinhaltet ein international angelegtes Spektrum in den Genres der Klangkunst, Alten Musik, Tanz und Performance, Neuen Musik, Jazz und Improvisation. Ein zeitgemäßes Musikschaffen wird in seinen historischen Bezügen gezeigt.

Gesamtsanierung und Innenumbau:
ARGE Göbl & Gallister 
Akustische Gestaltung:
Dr. Tech. Karl Bernd Quiring, Innsbruck

www.klangraum.at