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Das Fenster nach Außen


Das Ernst Krenek Forum in Krems ist das Fenster nach Außen für das vielschichtige und umfangreiche künstlerische Erbe des Komponisten Ernst Krenek. Die alten Mauern der Minoriten in Krems beherbergen mit dem Ernst Krenek Forum einen interdisziplinären, multimedialen und offenen Treffpunkt für Musik.

Der Nachlass und das geistig-künstlerische Erbe dieses österreichischen Künstlers fanden eineinhalb Jahrzehnte nach seinem Tod im Ernst Krenek Institut in Krems eine angemessene Heimat. Neben seinen musikalischen Werken hat Krenek mehr als ein Dutzend Bücher und viele Schriften und Vorträge nicht nur über Musik, sondern auch über Literatur und bildende Kunst,über Sprache und Malerei und über Künstlertum von der Antike bis in seine Gegenwart hinterlassen.

Mit der Eröffnung des Ernst Krenek Forums wird nun vieles vom Schaffen, Denken und Wirken dieses faszinierenden Zeugen des 20. Jahrhunderts auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es werden Verbindungslinien von Krenek zu anderen Künstlern seiner Zeit veranschaulicht und seine Biografie wird mit den gesellschaftlichen und geschichtlichen Ereignissen seiner Zeit vernetzt. Dabei tun sich auch alltagsgeschichtliche Perspektiven auf. Die Vergangenheit der Krenek-Zeit wird mit aktuellen Stimmungslagen und kritischen Fragen des Heute verknüpft.

Dem antiken Forum entsprechend wird sich das Ernst Krenek Forum im traditionsreichen Bau des ehemaligen Minoritenklosters als Plattform verstehen. Das Forum wird Ausstellungsraum, Konzertsaal, kreatives Zentrum, Ort der Begegnung und Forschungsstätte sein und verschiedene Möglichkeiten bieten, sich sinnlich und sinnvoll mit Kreneks Schaffen und Persönlichkeit auseinanderzusetzen.

Das Forum bietet also Besuchern – vom Forscher über Veranstalter bis zum interessierten Musikfreund – auf vielseitige Art die Möglichkeit, den geistigen und künstlerischen Kosmos Ernst Kreneks kennen zu lernen. Und mit ihm markante gesellschaftliche, politische und musikgeschichtliche Eckpfeiler des vergangenen Jahrhunderts. Denn anhand seiner Lebenslinie lässt sich die gesamte Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts ausrollen. Bis hin zu einem neugierigen Blick in die musikalische Gegenwart.