SciFi
Workshop für improvisierte Musik und Live-Animationen
Zukunftsvorstellungen und -phantasien spielen in allen Künsten eine Rolle, immer wieder drücken Menschen ihre Ideen von zukünftigen Lebensformen aus. Der Komponist Ernst Krenek war mit besonders rasanten Entwicklungen auf dem Gebiet der Instrumentation konfrontiert, weil sich die kompositorische Arbeit durch die Einbeziehung von Strom in den Instrumentenbau (E-Gitarre, Synthesizer) radikal verändern ließ. Auch Krenek selbst beschäftigte sich mit elektronischer Musik und schrieb dazu futuristische Geschichten. Diese Arbeit wird als Ausgangspunkt für die Workshopwoche genommen. Beginnend mit einer Ideensammlung erarbeiten die Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen Videosequenzen zum Thema Science Fiction und erfinden parallel dazu Musik. Als Klangquelle wird alles verwendet, was klingt, Musikinstrumente gleichermaßen wie Papier, Steine, verschiedene Gegenstände, die von den SchülerInnen aufgenommen und danach in einem Audio-Schnittprogramm zusammengesetzt werden.
WorkshopleiterInnen:
Cordula Bösze, Musik
Josef Dorninger, Live-Animationen
Zielgruppe: 10-14 Jahre
Format: 5 Tage zu je 3 Stunden
Wie erfinde ich Musik?
Kompositionsworkshop
Wenn wir etwas malen, ist alles ganz einfach: wir entscheiden uns für Buntstift oder Kreide, Papier oder Karton. In der Musik ist die Selbstverständlichkeit im Umgang mit dem Material fast nicht vorhanden, weil wir die musikalischen Elemente, mit denen wir arbeiten könnten, meistens noch gar nicht kennen. Krenek hat sich in seiner Musik sehr vieler unterschiedlicher Stile bedient. Die Musikvermittlerinnen Veronika Grossberger und Elise Mory greifen zwei sehr gegensätzliche Kompositionsformen Kreneks, die Zwölftonmusik und die Aleatorik, heraus, erkunden zuerst mit den Schülerinnen und Schülern das Material und erarbeiten dann auf spielerische Weise und mit visuellen Hilfsmitteln eigene kleine Musikstücke.
Zielgruppe: ab 10 Jahren
Veronika Grossberger und Elise Mory, Musikvermittlerinnen
Format: 3 Einheiten zu je 2 Stunden
