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Werk

"Was nützt mir jetzt meine ganze Kraft?" Gegen Idolverehrung und Massenpsychose in Kreneks burlesker Operette "Schwergewicht oder die Ehre der Nation"

Körperkult und Boxerwahn sind Ausformungen der 1920er Jahre, die der allgemeinen Verunsicherung durch politische und wirtschaftliche Turbulenzen entgegenstehen. Sämtliche widersprüchliche Tendenzen seiner Zeit aufsaugend, greift Krenek im witzig-skurrilen Einakter „Schwergewicht oder die Ehre der Nation“ die Thematik um einen überehrgeizigen Boxer auf und führt sie ad absurdum. Der Journalist und Schriftsteller Wolfgang Paterno hat das pointierte Libretto daraufhin untersucht und manifestiert Kreneks Schlagfertigkeit auf die Symptome seiner Zeit. >>>>>   read more

Werk

Ein Labyrinth der Spurensuche - Kreneks Beitrag zu Mahlers X.

Als „… wenig Befriedigung und viel Ärger“ bezeichnet Krenek den 1922 von Alma Mahler an ihn herangetragenen Auftrag, die Fragmente der 10. Symphonie ihres 1911 verstorbenen Mannes zu vervollständigen. Krenek, damals mit Tochter Anna Tochter Mahler liiert, gab dem Wunsch der Witwe teilweise nach. Der Musikwissenschafter Manfred Permoser begibt sich auf die Spurensuche nach der verschollenen Bearbeitung; ein steiniger Weg, ist doch Kreneks Version von diversen anderen Komponisten weiter überarbeitet worden und das „Original“ unter verschiedenen Schichten verschüttet. >>>>>   read more

Leben

Begegnungen mit Oskar Kokoschka

Der Komponist als Meister des literarischen Portraits: Burgschauspieler Branko Samarovski leiht Krenek seine Stimme und eröffnet die Aufnahme von „Im Atem der Zeit“ mit Kreneks kurzweiliger und persönlicher Porträtskizze des Malers und Literaten Oskar Kokoschka. Daran knüpfen weitere Kapitel mit der Entstehungsgeschichte der Oper „Orpheus und Eurydike“, einer Zusammenarbeit zwischen Krenek und Kokoschka, an. >   read more

Leben

Kindheitseindrücke

Ernst Krenek wurde am 23. August 1900 in ein sehr behütetes Umfeld hineingeboren. Er wuchs im 18. Wiener Gemeindebezirk als Sohn eines böhmischen Offiziers und seiner ebenfalls aus Tschechien stammenden Mutter Emmanuela, geborene Cizek auf. Der Komponist schildert in folgender Passage der in den USA entstandenen Autobiografie „Im Atem der Zeit“ seine frühesten Kindheitseindrücke.>>>>>   read more

Werk

Deutsche Messe, op.204

Am 21. Juni 2009 kam es zur österreichischen Erstaufführung der Deutschen Messe op. 204 im Münster von Neuberg an der Mürz. Lothar Knessl hat die Proben besucht. >   read more

Werk

„Natürlich sind wir böse auf Sie ...“

Drei Briefe von Karl Rankl, Direktor des Deutschen Theaters in Prag, an Ernst Krenek, Bezug nehmend auf Kreneks erhoffte Anwesenheit bei der Uraufführung seiner Oper „Karl V“, Mai und Juni 1938>>>>>   read more